Über Geld spricht man nicht? Der WZV findet, manchmal muss es aber sein. Schließlich geht es um Ihre Gebühren. 

Sie möchten erfahren, wie das Geld verwendet wird.  Lassen Sie uns nicht darum herum reden – alles wird teurer. Auch der WZV muss steigende Energie-, Treibstoff und Entsorgungskosten einkalkulieren.
Aber das trennt:aktiv Gebührenmodell bietet Ihnen die Möglichkeit, jederzeit den Überblick über die Kosten für Ihre Abfallentsorgung zu behalten und diese mit Ihrem Trennverhalten auch aktiv zu steuern.
Zukünftig können Sie Ihre Abfallbehälter nicht nur einzeln genau nach Ihrem Bedarf auswählen, anstatt sich für eine feste Kombination entscheiden zu müssen, Sie können auf Ihrem Gebührenbescheid dann auch genau erkennen, wieviel welche Tonne sie kostet.
Für besondere Zusatzleistungen wie etwa die Abholung von Grünabfällen oder Sperrmüll vor der Haustür, die nur wenige Kund*innen im Jahr nutzen, haben bisher alle bezahlt. Das ändert sich mit trennt:aktiv. Zahlen, was man auch tatsächlich nutzt, das nennen wir verursachergerechte Gebühren. Und mit der Grundgebühr, die für alle gleich ist, werden die sonstigen Kosten der Abfallentsorgung bezahlt. Denn auch Recyclinghöfe zu unterhalten, Abfallberatung und Umweltbildung anzubieten oder die Vorhaltung von Wertstoffsammelplätzen überall im Kreisgebiet kostet Geld.

Und was leistet der WZV? Mit den Weichen, die mit trennt:aktiv gestellt werden, ist die Abfallwirtschaft im Kreis Segeberg gut aufgestellt für die nächsten Jahre. Denn weniger zu verbrennender Restabfall oder Sperrabfall spart Kosten, genauso wie weniger Großfahrzeuge einzusetzen. Und wenn an den Höfen angelieferter Sperrmüll nach Wertstofffraktionen getrennt wird, können diese zum Teil vermarktet werden, bringen also Einnahmen.
Weiterhin gilt: der WZV als Körperschaft des öffentlichen Rechts arbeitet nach dem Kostendeckungsprinzip und darf keinen Gewinn erwirtschaften. Ihre Abfallgebühren werden also 1 zu 1 für die Erbringung der Leistungen für unsere Kund:innen eingesetzt. Versprochen.

À propos Gebühren: Seit 2023 erhebt der WZV keine Entgelte mehr, sondern Gebühren. Und auch das spart Ihnen bares Geld. Denn seit dem 01.01.2023 müssten wir aus steuerrechtlichen Gründen Mehrwertsteuer auf die Entgelte berechnen. Diese Kosten können wir Ihnen mit der Umstellung ersparen.